Lohnabrechnung auslagern — Was Unternehmen wirklich zahlen und wie der Wechsel gelingt

Das Wichtigste in Kürze
- Lohnabrechnung auslagern heißt: Ein externer Dienstleister übernimmt Gehaltsabrechnungen, Lohnsteueranmeldungen, Sozialversicherungsmeldungen und Bescheinigungen. Das Unternehmen bleibt Arbeitgeber und Auftraggeber.
- Veröffentlichte Listenpreise von Lohnbüros liegen 2026 zwischen 11 und 16 Euro pro Mitarbeiter und Monat, für Baulohn bei 17 bis 18 Euro; Steuerberater berechnen ohne eigene Vereinbarung 6 bis 30 Euro nach § 34 StBVV. Alle Zahlen mit Quellen: Lohnabrechnung: Kosten pro Mitarbeiter 2026.
- Für die meisten Unternehmen unter 200 Beschäftigten ist das günstiger als eine eigene Stelle.
- Der Wechsel zu einem klassischen Anbieter dauert vier bis sechs Wochen und folgt sieben Schritten; Payroll Fuchs bietet ein kostenfreies 24-Stunden-Highspeed-Onboarding.
- Bei Steuerberatern ist kein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) erforderlich, bei Lohnbüros ohne Steuerberaterstatus ist er nach Art. 28 DSGVO Pflicht.
Das Angebot von Payroll Fuchs
Payroll Fuchs übernimmt Ihre Lohnabrechnung komplett: automatische Abrechnung in der verlässlichen DATEV-Qualität mit DATEV Lohn und Gehalt, jede Abrechnung prüft der Inhaber, Wirtschaftsprüfer David Schulte-Herbrüggen, persönlich. Preis: ab 10,29 € pro Mitarbeiter und Monat (ab 250 Mitarbeitern), gestaffelt nach Anzahl der monatlichen Abrechnungen — alle Details auf der Seite Preise.
Lohnabrechnung auslagern (outsourcen) bedeutet: Sie übergeben die monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnung an einen externen Dienstleister und sparen damit Zeit, Kosten und Haftungsrisiken. Für die meisten Unternehmen unter 200 Beschäftigten ist das günstiger als eine eigene Stelle.
Veröffentlichte Listenpreise von Lohnbüros liegen 2026 zwischen 11 und 16 Euro pro Mitarbeiter und Monat, für Baulohn bei 17 bis 18 Euro; Steuerberater berechnen ohne eigene Vereinbarung 6 bis 30 Euro nach § 34 StBVV. Alle Zahlen mit Quellen: Lohnabrechnung: Kosten pro Mitarbeiter 2026. Rechtliche Grundlage ist § 6 Abs. 1 Nr. 1 StBerG; bei Nicht-Steuerberatern ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO Pflicht. Der Wechsel zu einem klassischen Anbieter dauert vier bis sechs Wochen und folgt einem klaren Sieben-Schritte-Prozess.
Was bedeutet Lohnabrechnung auslagern (outsourcen)?
Lohnabrechnung outsourcen heißt: Ein Unternehmen überträgt die monatliche Erstellung von Gehaltsabrechnungen, Lohnsteueranmeldungen, Sozialversicherungsmeldungen und das Bescheinigungswesen an einen externen Dienstleister. Das Unternehmen bleibt Arbeitgeber und Auftraggeber, die operative Abrechnungsarbeit übernimmt ein Spezialist.
Zum typischen Leistungsumfang gehören:
- Monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnungen für alle Beschäftigten
- Lohnsteueranmeldungen ans Finanzamt
- Beitragsnachweise und Meldungen an die Sozialversicherungsträger
- Jahresabschlussarbeiten: Lohnsteuerbescheinigungen, Jahresmeldungen
- Bescheinigungen: Arbeitsbescheinigungen, Verdienstbescheinigungen, AU-Bescheinigungen
- Beratung bei lohnsteuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Fragen
Abzugrenzen ist das Outsourcing vom reinen Einsatz einer Lohnsoftware. Wer selbst mit DATEV Lohn & Gehalt oder Lexware arbeitet, lagert nicht aus, er automatisiert lediglich intern. Beim echten Outsourcing trägt der Dienstleister die Verantwortung für Korrektheit, Fristen und Compliance. Das schließt die Haftung für Fehler ein: Wird eine Lohnsteueranmeldung zu spät eingereicht oder eine Sozialversicherungsmeldung falsch übermittelt, liegt die operative Verantwortung beim Dienstleister.
Abzugrenzen ist Outsourcing außerdem von der klassischen Steuerberatung im Jahresabschluss. Viele Unternehmen lassen den Jahresabschluss vom Steuerberater erstellen, führen die laufende Lohnabrechnung aber selbst durch. Beim Outsourcing übernimmt der Dienstleister die monatlich wiederkehrende operative Arbeit, nicht nur die jährliche Zusammenfassung.
Anbieter sind Steuerberatungskanzleien, Lohn-Kanzleien auf DATEV-Basis, spezialisierte Lohnbüros, Full-Service-Payroll-Dienstleister und automatisierte Komplett-Abrechnungen: Dort liefern Sie Rohdaten in beliebiger Form, die Abrechnung entsteht weitgehend automatisch. Die Unterschiede liegen nicht nur im Preis, sondern in der Beratungstiefe, dem eingesetzten System und der Reaktionsgeschwindigkeit bei Sonderfragen. Ein spezialisiertes Lohnbüro kann auf lohnsteuerrechtliche Einzelfragen oft schneller reagieren als eine große Kanzlei, die Lohnabrechnung als Nebenleistung erbringt.
Wer profitiert vom Outsourcing — und ab wann lohnt es sich?
Outsourcing lohnt sich nicht für jedes Unternehmen gleich stark. Es gibt aber typische Situationen, in denen der externe Weg klar vorteilhafter ist.
Kleine und mittlere Unternehmen bis 150 Mitarbeitende
Für Betriebe unter 150 Beschäftigten ist eine eigene Lohnbuchhaltungsstelle fast nie wirtschaftlich sinnvoll. Eine qualifizierte Lohnbuchhalterin kostet den Arbeitgeber inklusive Lohnnebenkosten rund 4.200 Euro monatlich, dazu kommen Softwarelizenzen, Fortbildungskosten und das Ausfallrisiko bei Krankheit oder Kündigung. Externe Dienstleister decken denselben Leistungsumfang für deutlich weniger.
Wachstumsphasen und Neueinstellungen
Unternehmen, die schnell wachsen, haben ein konkretes Problem: Die HR-Kapazitäten stecken im Recruiting, die Lohnabrechnung wird gleichzeitig komplexer. Externe Dienstleister skalieren mit, ohne dass intern neue Stellen aufgebaut werden müssen.
Start-ups und GmbH-Gründer
Für Gründerinnen und Gründer ist Lohnabrechnung selten eine Kernkompetenz. Die Konsequenzen von Fehlern sind aber erheblich: falsche Sozialversicherungsmeldungen, verpasste Anmeldefristen und fehlerhafte Steuerberechnungen ziehen Nachzahlungen und Bußgelder nach sich. Wer das Thema von Anfang an in erfahrene Hände gibt, schläft ruhiger.
Unternehmen mit hoher Fluktuation oder Saisonbeschäftigung
Branchen wie Gastronomie, Bau oder Einzelhandel haben unregelmäßige Beschäftigungsverhältnisse. Kurzfristige Einstellungen, Aushilfen, Minijobs und Saisonstellen erzeugen hohen Abrechnungsaufwand. Externe Dienstleister berechnen nur, was tatsächlich anfällt, ohne Fixkosten für Leerzeiten.
Wann Inhouse sinnvoller wird
Bei marktüblichen 25 bis 30 Euro pro Mitarbeiter kann ab rund 150 bis 200 Mitarbeitenden eine eigene Lohnbuchhaltungsstelle wirtschaftlich attraktiver werden, insbesondere wenn komplexe Tarifwerke, viele individuelle Vereinbarungen oder eine eigene betriebliche Altersvorsorge-Verwaltung eine enge interne Zusammenarbeit erfordern.
Was kostet externe Lohnabrechnung? Kosten pro Abrechnung im Überblick
Die Preise unterscheiden sich vor allem nach Anbietertyp:
| Anbietertyp | Preis pro Mitarbeiter und Monat | Grundlage |
|---|---|---|
| Steuerberater ohne eigene Vereinbarung (gesetzliche Vergütung) | 6 – 30 € | § 34 Abs. 2 StBVV |
| Steuerberater (Praxiswerte laut Ratgebern) | 12 – 40 € | Ratgeber (onlinebilanz, LOHN24, project b.) |
| Lohnbüro / Payroll-Dienstleister (veröffentlichte Listenpreise) | 11 – 16 €, Baulohn 17 – 18 € | Listenpreise (LohnDialog, LOHN24, lohnklar) |
| Full-Service-Anbieter (Ratgeberwert) | 20 – 40 € | Ratgeber (project b.) |
| Lohnsoftware in Eigenregie (nur Lizenz) | 3 – 12 € | Ratgeber (LOHN24, project b.) |
Alle Zahlen mit Quellen: Lohnabrechnung: Kosten pro Mitarbeiter 2026.
Welche Anbieter es gibt und was sie laut eigener Website leisten: Lohnabrechnung auslagern: Dienstleister im Vergleich 2026.
Payroll Fuchs berechnet ab 10,29 Euro pro Mitarbeiter und Monat (ab 250 Mitarbeitern), gestaffelt nach Anzahl der monatlichen Abrechnungen (Preisrechner), All-inclusive, ohne Aufpreis für Bescheinigungen, Jahresmeldungen oder Rückfragen – wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.
Break-even: Ab wann lohnt sich eine eigene Stelle?
Eine überschlägige Rechnung: Eine qualifizierte Lohnbuchhalterin kostet den Arbeitgeber brutto 3.500 Euro Gehalt zuzüglich 20 % Lohnnebenkosten, das sind 4.200 Euro monatliche Vollkosten. Hinzu kommen Softwarelizenzen (ca. 100 Euro/Monat), Fortbildung und anteilige Gemeinkosten, in der Summe 4.500 bis 5.000 Euro pro Monat.
Beim Preismodell von Payroll Fuchs (ab 250 Mitarbeitern fest 10,29 Euro pro Mitarbeiter) liegt der Break-even bei rund 440 bis 490 Mitarbeitenden. Darunter ist Outsourcing fast immer günstiger, ohne das Fluktuations- und Ausfallrisiko einer einzelnen Stelle.
Dazu kommt: Unternehmen sparen durchschnittlich 15 bis 20 Stunden monatlichen Verwaltungsaufwand, die anderswo genutzt werden können.
Rechtlicher Rahmen: StBerG und DSGVO
Die Auslagerung der Lohnabrechnung berührt zwei Rechtsgebiete: das Berufsrecht der Dienstleister und den Datenschutz.
Wer darf Lohnabrechnung extern anbieten?
Lohnbuchhaltung ist in Deutschland eine steuerberatungsrechtlich regulierte Tätigkeit. Nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 Steuerberatungsgesetz (StBerG) gehört die Lohnbuchhaltung als Hilfeleistung bei der Führung von Büchern zur Hilfeleistung in Steuersachen. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind dazu unbeschränkt befugt (§ 3 Nr. 1 StBerG).
Datenschutz: Wann brauchen Sie einen AVV?
Die Lohnabrechnung verarbeitet sensible personenbezogene Daten: Gehälter, Kontodaten, Sozialversicherungsnummern, Krankheitszeiten, persönliche Zulagen. Die DSGVO stellt daran klare Anforderungen.
Beauftragen Sie einen Steuerberater mit der Lohnabrechnung, ist kein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO erforderlich. Steuerberater sind berufsrechtlich zur unabhängigen, eigenverantwortlichen Tätigkeit verpflichtet und gelten datenschutzrechtlich als eigene Verantwortliche nach § 11 Abs. 2 StBerG, nicht als weisungsgebundene Auftragsverarbeiter.
Beauftragen Sie dagegen ein Lohnbüro oder einen Payroll-Dienstleister ohne Steuerberaterstatus, ist ein AVV nach Art. 28 DSGVO Pflicht. Der Vertrag muss die Verarbeitungszwecke, Datenkategorien, technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs) sowie Löschpflichten regeln. Ohne AVV drohen Bußgelder nach Art. 83 DSGVO.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Mitarbeiterdaten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Arbeitsvertrags).
Worauf Sie bei der Dienstleisterauswahl achten sollten
- Serverstandort ausschließlich in Deutschland oder der EU, kein Datentransfer in Drittländer ohne angemessenes Schutzniveau
- Nachweis technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOMs): Zugriffskontrollen, Verschlüsselung, Backupkonzepte
- Klare vertragliche Regelung zur Datenlöschung und -herausgabe bei Vertragsende
- Transparenz über eingesetzte Unterauftragsverarbeiter (z. B. Rechenzentren, Cloud-Dienste)
- Zertifizierungen (z. B. ISO 27001) oder externe Testate als Qualitätsnachweis
Bei Steuerberatern entfällt die AVV-Pflicht, aber die Informationspflicht gegenüber Mitarbeitenden nach Art. 13 DSGVO bleibt bestehen, unabhängig davon, wer die Abrechnung durchführt.
Wie automatisiert ist ausgelagerte Lohnabrechnung? — Checkliste
Vollständig ausgelagert heißt nicht automatisch automatisiert. Der Engpass ist meist die monatliche Datenlieferung an den Dienstleister. Diese Fragen zeigen, wie viel Handarbeit bei Ihnen bleibt:
- Datenlieferung: In welcher Form dürfen Sie liefern — nur in einer Vorlage des Dienstleisters oder auch als Excel, PDF, eingescannter Stundenzettel?
- Schnittstellen: Kann Ihre Zeiterfassung oder HR-Software Daten direkt übergeben?
- Prüfung: Wer prüft die Abrechnung, bevor sie final wird oder Geld fließt?
- Meldungen: Laufen eAU-Abruf, Sozialversicherungsmeldungen und Lohnsteueranmeldung ohne Ihr Zutun?
- Ausgabe: Bekommen Sie Buchungsstapel und Zahlungsdatei fertig, und erhalten Mitarbeitende ihre Abrechnung digital?
- Sonderfälle und Fristen: Kosten verspätete Daten oder Sonderfälle extra?
Die vollständige Fragenliste mit allen Punkten gibt es als eigene Seite „Lohnabrechnung auslagern: Checkliste“, auch als PDF zum Herunterladen.
Payroll Outsourcing in 7 Schritten: So wechseln Sie zum externen Anbieter
Der Wechsel von interner Abrechnung oder einem alten Anbieter zu einem neuen Dienstleister dauert bei klassischen Anbietern in der Praxis vier bis sechs Wochen. Payroll Fuchs bietet ein kostenfreies 24-Stunden-Highspeed-Onboarding. Wer die Schritte kennt, vermeidet die häufigsten Fehler.
- Bedarfsanalyse: Klären Sie Ihren genauen Bedarf: Wie viele Mitarbeitende sind abzurechnen? Welche Besonderheiten gibt es, Minijobs, Kurzarbeit, betriebliche Altersvorsorge, Sachbezüge? Welches System setzt Ihr Steuerberater ein? Diese Informationen bestimmen, welcher Anbieter passt.
- Dienstleister auswählen und Vertrag abschließen: Holen Sie mindestens zwei Angebote ein. Achten Sie nicht nur auf den Preis pro Abrechnung, sondern auf den Gesamtumfang: Sind Bescheinigungen, Jahresabschlussarbeiten und Rückfragen inklusive? Schließen Sie bei Nicht-Steuerberatern gleichzeitig den AVV ab.
- Unterlagen zusammenstellen: Personalstammdaten aller Beschäftigten (Name, Geburtsdatum, Adresse, Steuerklasse, Sozialversicherungsnummer), aktuelle Arbeitsverträge, Lohnabrechnungen der letzten 12 Monate, Sozialversicherungsnachweise sowie Nachweise über Sonderzahlungen, Sachbezüge und betriebliche Altersvorsorge.
- Datenübernahme und Systemanlage: Der Dienstleister legt Ihren Mandanten im Abrechnungssystem an und übernimmt die Stammdaten. Bei DATEV-basierten Anbietern erfolgt das in DATEV Lohn & Gehalt. Hat Ihr bisheriger Anbieter ein anderes System genutzt, ist eine Konvertierung nötig. Planen Sie dafür zusätzliche Zeit ein.
- Probeabrechnung: Vor dem Go-Live führt der Dienstleister eine Probeabrechnung durch und vergleicht das Ergebnis mit Ihren bisherigen Abrechnungen. Abweichungen werden dokumentiert und geklärt. Erst nach Ihrer Freigabe geht es in den Live-Betrieb.
- Monatliche Prozesse definieren: Legen Sie gemeinsam fest, wie die monatliche Zusammenarbeit funktioniert: Bis wann müssen Sie Änderungsmeldungen einreichen? Wie werden Ein- und Austritte gemeldet? Wer ist Ihr fester Ansprechpartner? Klare Prozesse verhindern Verzögerungen bei der Auszahlung.
- Go-Live und Übergabe: Ab dem ersten vollständigen Abrechnungsmonat übernimmt der neue Dienstleister vollständig. Kündigen Sie Ihren bisherigen Anbieter rechtzeitig und klären Sie mit ihm, welche Daten und Berichte Sie zur Übergabe erhalten.
Starten Sie den Prozess mindestens 6 Wochen vor dem gewünschten ersten Abrechnungsmonat. Jahreswechsel und Quartalsbeginn sind bewährte Startzeitpunkte, weil alle laufenden Ansprüche sauber abgegrenzt sind.
Aus Sicht der Mitarbeitenden ändert sich beim Outsourcing meist wenig: Gehaltszahlungen kommen weiterhin pünktlich, Lohnabrechnungen landen wie gewohnt im Briefkasten oder digitalen Postfach. Teilen Sie den Wechsel Ihren Beschäftigten kurz mit und nennen Sie den neuen Ansprechpartner.
Die häufigsten Stolperfallen beim Wechsel
Selbst gut geplante Wechsel scheitern an vermeidbaren Fehlern. Die häufigsten:
Falscher Zeitpunkt: Wer mitten im Quartal oder bei laufenden Sonderentgelten wechselt, riskiert Abgrenzungsfehler bei Urlaubs- und Krankheitsansprüchen. Am saubersten ist der Wechsel zum Jahresbeginn, dann sind alle Jahreswerte auf null gesetzt. Bei einem Wechsel zum Quartalsbeginn müssen die bisherigen Jahreswerte übernommen werden.
Unvollständige Stammdaten: Fehlende Arbeitsverträge, falsche Sozialversicherungsnummern oder nicht dokumentierte Sonderzahlungen verursachen in der Datenübernahme Nacharbeiten und Verzögerungen. Planen Sie Zeit für eine vollständige Bestandsaufnahme ein, bevor Sie den Auftrag erteilen.
Systeminkompatibilität: Wenn Ihr bisheriger Anbieter Lexware, Sage oder eine Excel-basierte Lösung nutzte, muss der Datenexport für das neue System konvertiert werden. Diese Konvertierung braucht Zeit und sollte Teil der Probeabrechnung sein.
Unklare Kommunikation mit dem alten Anbieter: Es kommt vor, dass der bisherige und der neue Dienstleister im Übergabemonat beide abrechnen, weil die Kündigung unklar formuliert war oder der Stichtag nicht präzise definiert wurde. Das führt zu Doppelzahlungen und Korrekturaufwand. Regeln Sie die Kündigung und den letzten Abrechnungsmonat schriftlich.
Fehlende Eskalationswege: Was passiert, wenn eine Abrechnung fehlerhaft ist? Haftungsregeln und Reaktionszeiten gehören in den Vertrag, nicht ins Erstgespräch.
Unterschätzter Aufwand — die erste Jahresabschlussrunde: Viele Unternehmen unterschätzen, wie viel Abstimmungsaufwand der erste Jahresabschluss nach dem Wechsel erfordert. Lohnsteuerbescheinigungen, Jahresmeldungen an die Sozialversicherungsträger und die Abstimmung mit dem Jahresabschluss-Steuerberater laufen im ersten Jahr noch ohne eingespielten Rhythmus mit dem neuen Anbieter. Im zweiten Jahr ist das Meiste davon Routine.
Wie Payroll Fuchs die Lohnabrechnung übernimmt
Payroll Fuchs ist ein Dienstleister für Payroll-Outsourcing mit automatischer Abrechnung: Sie liefern Rohdaten in beliebiger Form — Excel, PDF, eingescannte Stundenzettel oder per Schnittstelle —, die KI erstellt daraus die vorbereitende Lohnbuchhaltung und überspielt die Daten nach DATEV Lohn und Gehalt, wo die Abrechnung mit der verlässlichen DATEV-Qualität entsteht. Bevor daraus eine finale Abrechnung wird oder eine Zahlung veranlasst werden kann, prüft der Inhaber, Wirtschaftsprüfer David Schulte-Herbrüggen, jede Abrechnung persönlich. Das Preismodell: ab 10,29 Euro pro Mitarbeiter und Monat (ab 250 Mitarbeitern), gestaffelt nach Anzahl der monatlichen Abrechnungen (Preisrechner), All-inclusive — auch Sonderfälle und verspätete Daten kosten keinen Aufpreis. Die Betriebsprüfungsbegleitung ist eine Zusatzleistung.
Das Onboarding ist kostenfrei, auf Wunsch als 24-Stunden-Highspeed-Onboarding: Stammdaten übernehmen, Mandant in DATEV anlegen, erste Abrechnung vorbereiten. Jedes Unternehmen erhält einen festen Ansprechpartner, der die Stammdaten kennt und erreichbar ist, kein Callcenter, kein Ticket-System.
Auch die Reaktionszeiten sind festgelegt: Payroll Fuchs beantwortet jede Frage garantiert innerhalb von 24 Stunden, rund um die Uhr, und die laufende Abrechnung ist garantiert innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der vollständigen Monatsdaten fertig.
Die technische Basis ist DATEV Lohn & Gehalt. Daten und Backups liegen im DATEV-Rechenzentrum in Deutschland.
Payroll Fuchs richtet sich an Unternehmen zwischen 5 und 250 Mitarbeitenden. Payroll Fuchs wird von Wirtschaftsprüfer David Schulte-Herbrüggen geführt, der auch steuerberatende Leistungen erbringt. Damit verbindet Payroll Fuchs als Lohn-Kanzlei auf DATEV-Basis die fachliche Verantwortung einer Kanzlei mit automatischer Abrechnung. Lohnbuchhalter sind nicht nötig: Die Abrechnung läuft automatisiert, jede Abrechnung prüft der Inhaber, Wirtschaftsprüfer David Schulte-Herbrüggen, persönlich. Die Zusammenarbeit erfordert einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO — den Sie direkt bei Auftragserteilung erhalten.
Der erste Schritt ist ein kostenloses 30-minütiges Erstgespräch.
Häufig gestellte Fragen
Veröffentlichte Listenpreise von Lohnbüros liegen 2026 zwischen 11 und 16 Euro pro Mitarbeiter und Monat, für Baulohn bei 17 bis 18 Euro; Steuerberater berechnen ohne eigene Vereinbarung 6 bis 30 Euro nach § 34 StBVV. Alle Zahlen mit Quellen: Lohnabrechnung: Kosten pro Mitarbeiter 2026. Payroll Fuchs berechnet All-inclusive ab 10,29 Euro pro Mitarbeiter und Monat (ab 250 Mitarbeitern), gestaffelt nach Anzahl der monatlichen Abrechnungen.
Bei marktüblichen 25 bis 30 Euro pro Mitarbeiter liegt die Faustformel bei rund 200 Mitarbeitenden. Darunter ist Outsourcing fast immer günstiger als eine eigene Vollzeitstelle, besonders wenn man Fortbildungskosten, Softwarelizenzen und das Ausfallrisiko bei Krankheit oder Kündigung einrechnet.
Das hängt vom Anbietertyp ab. Bei Steuerberatern ist kein AVV erforderlich — sie sind nach § 11 Abs. 2 StBerG selbst datenschutzrechtlich Verantwortliche und nicht Auftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO. Bei Lohnbüros ohne Steuerberaterstatus ist ein AVV nach Art. 28 DSGVO Pflicht.
Bei klassischen Anbietern rechnen Sie mit vier bis sechs Wochen von der Auftragserteilung bis zur ersten Liveabrechnung. Payroll Fuchs bietet ein kostenfreies 24-Stunden-Highspeed-Onboarding. Ein sauber geplanter Wechsel zum Jahresbeginn oder Quartalsbeginn ist in der Regel schneller und fehlerärmer als ein Wechsel mitten im Jahr.
Ihr Dienstleister ist verpflichtet, Ihnen alle relevanten Stammdaten, Abrechnungshistorien und Meldungsunterlagen zur Übergabe bereitzustellen. Klären Sie Datenlöschung und -herausgabe bereits im Vertrag, nicht erst bei Kündigung.
Ja, das ist möglich, zum Beispiel für Minijobber, Saisonkräfte oder eine separate Tochterfirma. In der Praxis ist die vollständige Auslagerung effizienter, weil Schnittstellen und Doppelarbeit entfallen. Sprechen Sie Teilauslagerungen im Erstgespräch an.
Die drei häufigsten: falscher Wechselzeitpunkt (mitten im Quartal statt zum Monats- oder Jahresanfang), unvollständige Stammdaten bei der Übergabe und fehlende schriftliche Regelung des letzten Abrechnungsmonats mit dem alten Anbieter.
Im Alltag meinen die Begriffe dasselbe: die monatliche Abrechnung der Vergütung Ihrer Beschäftigten, einschließlich Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen. Früher stand „Lohn“ für Arbeiter und „Gehalt“ für Angestellte; für die Abrechnung selbst macht das keinen Unterschied. „Entgeltabrechnung“ ist die neutrale Bezeichnung für dieselbe Abrechnung.
Wenn Sie die Gehaltsabrechnung auslagern, übernimmt der Dienstleister die monatliche Erstellung der Gehaltsabrechnungen, die Lohnsteueranmeldungen, die Beitragsnachweise und Meldungen an die Sozialversicherungsträger sowie die Bescheinigungen. Ihr Unternehmen bleibt Arbeitgeber und Auftraggeber. Ob Sie von Gehaltsabrechnung, Lohnabrechnung oder Entgeltabrechnung sprechen, ändert daran nichts.
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Quellen
- Bundesministerium der Justiz: Steuerberatungsgesetz (StBerG) § 1, § 3, § 6 Abs. 1 Nr. 1, § 11 Abs. 2. gesetze-im-internet.de, aktueller Stand.
- Bundesministerium der Justiz: Datenschutz-Grundverordnung Art. 28 (Auftragsverarbeiter). dejure.org, aktueller Stand.
- Landesbeauftragter für den Datenschutz Niedersachsen: FAQ Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. lfd.niedersachsen.de, aktueller Stand.
- Datenschutz-Notizen: Lohn- und Gehaltsabrechnung durch Steuerberater — Auftragsverarbeitung? datenschutz-notizen.de, 2019.
- Personio HR-Lexikon: Lohnabrechnung auslagern — Vorteile, Kosten, Prozesse. personio.de, 2025.
- Project-B: Lohnabrechnung Kosten pro Mitarbeiter 2026. project-b.dev, 2026.
- Lohnklar: Lohnabrechnung auslagern — sicher wechseln. lohnklar.de, aktueller Stand.
- steuerkurse.de: Ausnahmen vom Verbot der unbefugten Hilfeleistung (§ 6 StBerG). steuerkurse.de, aktueller Stand.